Veranstaltung in Trebur

Der “Politische Aschermittwoch“ bezeichnet die traditionell am Aschermittwoch stattfindenden lokalen oder regionalen Versammlungen der meisten größeren deutschen Parteien. Meistens kommt es dabei zu einem derben rhetorischen Schlagabtausch mit den politischen Konkurrenten.
Die Veranstaltung des CDU-Kreisverbandes allerdings verlief eher auf der sachlichen Ebene, mit einer nüchternen Betrachtung des Ist-Zustandes der politischen Situation in Berlin. Der CDU Kreisvorsitzende und Mitglied des Bundestages Stefan Sauer, berichtete in seiner Rede ausführlich zu den Koalitionsverhandlungen in Berlin. Vor einigen Wochen war noch nicht abzusehen, wie sich die SPD nach und nach selbst „in Schall und Rauch auflöst“, so Stefan Sauer. Die zur Zeit noch anhaltende Stagnierung bezüglich des politischen Arbeitens im Parlament bremst auch ihn aus. Stefan Sauer sagte weiter, “wenn man hochmotiviert an eine Sache herangehen will aber nicht weiterkommt ist das schon sehr ernüchternd“. Kritik übte Stefan Sauer insbesondere an der Vorgehensweise der SPD zum Mitgliederentscheid. “Da wird die Demokratie mit Füßen getreten“. Stefan Sauer erklärte dazu, dass jetzt ein Prozent der Wähler aus der Bundestagswahl im September 2017 über das Wohl unseres Landes abstimmen. Hinzu kommen 25.000 “zugekaufte Stimmen“ von denen nicht wenige noch nicht einmal 18 Jahre alt sind.
Die vielen Zuhörer wurden außerdem auch auf die in diesem Jahr noch anstehende Landtagswahl hingewiesen. Die CDU Kandidatinnen Sabine Bächle-Scholz (Wahlkreis 47 ) und Ines Claus (Wahlkreis 48 ) nahmen dazu persönlich Stellung und gingen in ihren Reden auch auf ihr Wahlprogramm ein.


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